Standesamtliche Trauung

Standesamtliche Trauung

Trau Dich doch einfach …
Standesamtliche Trauung in Berlin

Sie haben sich entschieden, durch eine Standesamtliche Trauung in den Stand der Ehe einzutreten? Herzlichen Glückwunsch! Wir verschaffen Ihnen einen Überblick, was es dabei zu beachten gilt. Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Standesamt in Berlin, Potsdam oder Brandenburg.

Die offizielle Anmeldung für eine standesamtliche Eheschließung kann frühesten sechs Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin erfolgen. Für die Anmeldung der Eheschließung ist in jedem Fall das Standesamt ihres Wohnortes zuständig, auch, wenn Sie beabsichtigen, an einem anderen Standesamt zu heiraten. Die Standesbeamten leiten in einem solchen Fall die erforderlichen Dokumente an das entsprechende Standesamt weiter.

Zur Anmeldung der Eheschließung ist es notwendig, das Braut und Bräutigam gemeinsam das Standesamt aufsuchen.


Unerlässliche Dokumente:

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern

Informieren Sie sich hierzu bitte im Vorfeld bei Ihrem zuständigen Standesamt!


Bild: Fotolia

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Voraussetzungen für eine Standesamtliche Trauung

Haben Sie Kinder, war einer der Partner bereits verehelicht oder möchten Sie akademische Grade ins Heiratsregister eintragen lassen, ergeben sich weitere Besonderheiten, zu denen Sie die Standesbeamten gern beraten.

Um eine Eheschließung durchführen zu können ist es Voraussetzung, dass beide Partner volljährig sind. In Ausnahmefällen ist es möglich, auch vor der Volljährigkeit zu heiraten, jedoch darf nur einer der Partner jünger als 18 Jahre sein. Für solch eine Ausnahmeregelung beantragen die Eltern des minderjährigen Heiratswilligen eine entsprechende Genehmigung beim zuständigen Familiengericht.

Weitere Hinweise

Weitere Besonderheiten ergeben sich, wenn einer der Partner nicht deutscher Staatsbürger ist. Dann müssen die gesetzlichen Festlegungen des Heimatlandes bezüglich einer Eheschließung ebenfalls berücksichtigt werden. Außerdem müssen entsprechende Dokumente im Heimatland beantragt und dem in Deutschland zuständigen Standesamt vorgelegt werden. Diese Unterlagen dürfen bei der Anmeldung zur Eheschließung nicht älter als sechs Monate sein. Beachten Sie, dass grenzübergreifender Dokumenttransfer einige Zeit beanspruchen kann, welche Sie in Ihre Hochzeitsplanung einbeziehen sollten.


Aufgebot und Trauzeugen

Sie kennen sicherlich noch den Ausdruck, dass man das „Aufgebot bestellt“. Das bedeutete, dass eine geplante Eheschließung öffentlich auf dem Standesamt bekannt gemacht werden musste, um Außenstehenden die Möglichkeit geben zu können, gegen diese Hochzeit Einwände vorbringen zu können. Seit 1998 ist dies nicht mehr nötig, da es mittlerweile genügend andere Mittel gibt, die Daten des Brautpaares zu überprüfen und abzugleichen.

Ebenfalls abgeschafft ist die Notwendigkeit, Trauzeugen zu bestellen – was aber nicht heißt, dass man es nicht tun darf. Beweisen Sie z. B. engen Freunden ihr Vertrauen und lassen Sie diese das Ehrenamt ausüben. Trauzeugen sind jedoch weiterhin verpflichtet, beim Standesamt einen gültigen Personalausweis vorzulegen und die Volljährigkeit erreicht zu haben.

Das eine Hochzeit ein ganz besonderer Tag im gemeinsamen Leben eines Paares ist, ist jedem klar und spiegelt sich nicht zuletzt auch in der Vielfalt der Hochzeitsbräuche wider. Dementsprechend wächst bei vielen Brautpaaren der Wunsch, die standesamtliche Eheschließung nicht als rein formellen „Verwaltungsakt“ begehen zu wollen, sondern auch diesen Teil des Hochzeitstages zu etwas ganz Besonderem zu gestalten.


Besondere Trauorte

So engagieren sich immer mehr Standesbeamte in Berlin, diesem Bestreben entgegen zu kommen. Das schließt nicht nur die entsprechende festlich-musikalische Untermalung der Trauung ein – sei es Livemusik oder aus der Konserve. Dieser Trend zeigt sich auch im Bemühen, außergewöhnliche Trauorte für die Paare zugänglich zu machen. Es muss längst nicht mehr das Trauzimmer das Standesamtes sein.

Heute können Sie beispielsweise auf Schiffen, in Schlössern, in Windmühlen und an vielen anderen traumhaften Orten in und um Berlin den Akt der Eheschließung vollziehen.


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