Stilkunde für den Bräutigam

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Tipps für den Hochzeitsanzug

Bild: Digel

Hochzeitsanzug

Der Hochzeitsanzug ist ein Multitalent. Er kann vormittags zur Trauung, nachmittags zum Kaffeetrinken mit der Familie und abends zum großen Fest mit allen Gästen getragen werden. Auch nach der Hochzeit eignet er sich für die verschiedensten feierlichen Anlässe. Damit sich der Bräutigam-Anzug vom ganz normalen Alltagsanzug unterscheidet, sollte man besonderen  Wert auf einen perfekten Schnitt und einen edlen Stoff legen. Dann wirkt der Hochzeitsanzug elegant und spielt nicht nur eine modische Statistenrolle neben dem glamourösen Brautkleid.

Mehrere Farben kommen infrage: Schwarz ist der Klassiker schlechthin. Er bekommt jedoch Konkurrenz durch Grau, das einen seriösen Eindruck vermittelt. Braun in dunkleren bis mittleren Farbnuancen wirkt edel. Die angesagte Farbe des Jahres ist allerdings Blau, wobei die Nuancen von Mittel- über Dunkelblau bis hin zu Saphir und Marine reichen. Für Experimentierfreudige sind auch Kombinationen mit Champagner, Perlmutt und Ecru möglich.


Tipps für den Hochzeitsanzug

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Cut

Folgt man der strengen Etikette zur Kleiderordnung, dann verlangt der Cut einen besonders feierlichen Anlass, und er darf nur am Vormittag, etwa zur kirchlichen Trauung im großen Stil, getragen werden. Bis spätestens 18 Uhr müsste sich der Bräutigam umziehen. Ob man sich heutzutage noch an diese Regel halten möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Den Cut zeichnen eine schwarz-grau gestreifte Hose und eine dunkel- oder silbergraue, einreihig geknöpfte Jacke mit Schwalbenschwänzen aus. Diese befinden sich nicht wie beim Frack an der Rückseite, sondern vorn und lassen die Beine frei. Daher stammt auch der  Name: ,,Cut away“ („weggeschnitten“) deutet auf die fehlenden Ecken des Gehrocks hin. Zum Cut gehören ein weißes Frackhemd und eine silbergraue oder beigefarbene Weste, ein breiter, üppiger Seidenschal, der sogenannte Plastron, Handschuhe und ein grauer Zylinder.  Dazu passen dunkelgraue Strümpfe und glatte, schwarze Schuhe.

Smoking

Der Smoking hat sich in jüngerer Vergangenheit vom typischen Abend- zum gern getragenen Hochzeitsanzug gemausert. Die klassischen Farben sind Schwarz und Dunkelblau. Die auffälligsten Merkmale sind eine Hose, deren Außennähte durch eine Seidenborte verdeckt sind, und eine Jacke mit Schalkragen oder Revers aus Seide. Das Hemd kann klassisch-schlicht ausfallen oder für Mutige mit Biesen, Rüschen, Spitzen oder Perlenknöpfen besetzt sein. Dazu wählt man eine schwarze oder bunt gemusterte Fliege.

Die Smokingjacke gibt es als Ein- oder Zweireiher. Bei letzterer Variante ist eine Weste überflüssig, denn diese trägt man niemals offen. Der Einreiher hingegen lässt die Wahl zwischen Weste und Kummerbund, einem gefälteten Stoffgürtel, der um die Taille getragen wird und den Hosenbund verdeckt. Bei diesen beiden Accessoires sind neben Schwarz auch kräftige Farben, Muster und glänzende Stoffe möglich. Die dazu getragenen Schuhe sollten glatt sein, auf jegliche Verzierungen, starke Nähte oder Schnürsenkel verzichten.

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Bild: Vilvorst

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Frack

Schwarz oder tiefes Dunkelblau sowie Hosen mit Seidenborten sind die Gemeinsamkeiten zwischen Smoking und Frack. Die Jacke ist hier allerdings gänzlich anders gearbeitet: Vorn ist sie kurz geschnitten, reicht bis zur Taille und wird immer offen getragen. Hinten geht das Rückenteil bis zu den Kniekehlen und endet in zwei „Schwalbenschwänzen“. Beim Hinsetzen sollte der Bräutigam darauf achten, dass er sich nicht auf die „Schwänze“ setzt, sondern sie seitlich oder rückwärts über die Stuhlkante hängt. Darunter trägt man eine tief ausgeschnittene Weste und eine Schleife aus Piqué sowie ein gestärktes Frackhemd – und das alles in Weiß. Komplettiert wird dieser Hochzeitsanzug mit schwarzen Lackschuhen.

Wer es ganz stilecht machen möchte, sollte einen schwarzen Zylinder und eine goldene Taschenuhr bei sich haben. Die Kleiderordnung besagt in diesem Fall, dass der Frack eigentlich ein klassischer Abendanzug ist. Wer ihn vormittags zur Trauung anzieht, sollte sich danach umziehen, um ab 19 Uhr wieder in den Frack zu wechseln.

Ein kleiner Guide für den gutgekleideten Bräutigam

Am Hochzeitstag hat nicht nur die Braut die Qual der Wahl des richtigen Outfits. Auch einem Bräutigam bietet sich ein weites Spektrum: Herrenmode vom traditionellen Frack bis hin zum modernen Spencer.

Bundfalten oder nicht, wie lang das Sakko und welche Krawatte? Um die Hochzeit unbeschadet zu überstehen, sollten einige Hinweise unbedingt beachtet werden:


Hosen …

Hosen ohne Bundfalten sehen nur bei flachem Bauch wirklich elegant aus. Aber ob man Hosen mit Bundfalten mag, ist letztendlich Geschmackssache. Die Hose muss Ihnen vorm Festmahl zur Hochzeit genauso gut passen wie nachher, auch ohne Gürtel sollten sie perfekt sitzen. Hosenträger sind zur Hochzeit tabu! Die Länge der Hosen ist optimal, wenn der Saum vorn am Schuh leicht einknickt und hinten bis zur Mitte der Fersenkappe fällt. Umschläge an der Hose beschweren ein wenig, sodass sie insgesamt lockerer fällt. Diese Hosen jedoch nie zum Smoking kombinieren!

Bild: Digel

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Sakko …

Beim Sakko steht der Kragen nicht ab und das Hemd schaut heraus. Die Schultern werden etwas breiter geschnitten, damit es nicht wie eine Zwangsjacke aussieht. Die Taillenhöhe beim Sakko bildet den Gesamteindruck des Anzugs und darf weder zu hoch noch zu tief sitzen. Der Hintern ist beim Sakko generell verdeckt. Ansonsten spielt die Länge des Sakkos keine Rolle. Die optimale Ärmellänge erkennen Sie, wenn der Ärmel bis zum Daumen reicht. Das Hemd schaut ein bis zwei Zentimeter aus dem Sakko – Ärmel heraus. Tragen Sie besser ein Sakko aus Naturfasern wie Seide, Leinen oder Baumwolle, da Sie in synthetischen Stoffen leicht schwitzen.

Hemd …

Mit einem schmal geschnittenem Hemd liegen Sie derzeit genau im Trend, es darf jedoch nicht zu eng anliegend sein. Der Ärmel reicht etwa einen Zentimeter über den Handgelenkknochen. Glänzende Manschettenknöpfe krönen jedes Hemd und machen es um einiges wertvoller.

Der Kragen kann nach Typ ausgewählt werden: Offene Kragen verleihen schmalen Gesichtern Breite – spitze Kragen sind eher für breitere Gesichter geeignet. Der modebewusste Bräutigam wählt bei seinem Hemd häufig den bis auf die Brust reichenden Haifischkragen.

Schuhe …

Gute Schuhe sind zur Hochzeit ein Muss – deshalb lieber ein wenig mehr investieren. Mit genähten Schuhen aus echtem Leder laufen Sie zu Ihrer Hochzeit am besten. Wählen Sie weiches Leder und eine bequeme Form der Schuhe. Um bis in den Abend garantiert blasenfrei zu feiern, laufen Sie die Schuhe vorher gründlich ein. Hochzeitsanzug und Schuhe werden passend aufeinander abgestimmt sein oder bewusst in Kontrast gesetzt.


Frisur …

Die Frisur des Bräutigams wird idealerweise eine Woche vor der Hochzeit gestylt. Lichtes Haar sollte lieber kürzer getragen werden, denn lange Haare zeigen den Verlust erst richtig deutlich. Lassen Sie sich von Ihrem Frisör in Berlin zeigen, wie Sie Ihr Haar mit etwas Gel und Wachs in Windeseile von der klassischen Fönfrisur zur angesagten Strubbelfrisur umstylen können.

Längeres Deckhaar und kurze Seiten passen zum runden Gesicht, ovale Gesichtsformen brauchen dagegen an den Seiten Fülle und einen fransigen Pony. Nach vorn gekämmte Haare machen eckige Männergesichter weicher.

Wer regelmäßig mit Schuppen zu kämpfen hat, sollte frühzeitig ein spezielles Pflegeshampoo verwenden!


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